Januar


Das neue Jahr fängt sehr spannend an. In den letzten Tagen sind mir schon die Regenbogenfarbigen Halo's aufgefallen. Ich konnte mir beim besten Willen nicht erklären woher das alles wieder mal so plötzlich kommt. Die Blutdruckwerte sind lt. Aussage meines Hausarztes in Ordnung - die Augenärzte sind allerdings bei den Werten ganz anderer Meinung, da der Blutdruck während der Nacht zu stark absinkt und sich das dann negativ auf die Augen auswirkt. 

Der Augendruck lag rechts bei 12 und links mehr als doppelt so hoch, dazu noch eine bakterielle Entzündung die mit Antibiotika-Augentropfen behandelt werden muss. Bedingt durch den hohen Augendruck entstehen auch nicht zu unterschätzende Augenschmerzen die sich auch durch Kältepacks auf dem geschlossenen Auge nur kurzzeitig reduzieren lassen. Meine Augenärztin sagte nur ganz traurig das sie mir nicht helfen kann und wir hier nach abklingen der Entzündung auf die Augenklink angewiesen sind. Auf dem linken Auge sehe ich aktuell nur noch alles verschwommen.

Viele Allgemeinmediziner/Internisten verstehen anscheinend nicht das Zusammenspiel zwischen Augendruck, Blutdruck sowie der Durchblutung beim Normaldruckglaukom. Die Therapie ist relativ einfach, man senkt tagsüber den Blutdruck und hebt ihn am Abend leicht an, damit es nicht zu den fährlichen Dipps während der Nacht kommt.
Die ganze Sache hat nur einen kleinen Haken - diese Art der Therapie verstößt gegen die Leitlinien in der Blutdruckbehandlung, da viele Mediziner der Meinung sind der Blutdruck müsste so niedrig sein. Diese Denkweise ist ja im Prinzip richtig, allerdings nur wenn der Patient kein Normaldruckglaukom hat. Da Cannabis in Deutschland immer noch nicht legalisiert ist, heißt das für mich als Betroffener, das ich Zusehen darf wir sich mein Gesichtsfeld immer weiter verschlechtert, nur weil es die Ärzte nicht begreifen wie das mit dem Blutdruck während der Nacht sein muss und das nur weil sie nichts mit dem Begriff "Perfusionsschaden" anfangen können. Wie wäre es denn mal wenn sich die Herren Doktoren untereinander mal austauschen würden.....

Man findet im Internet einiges über Behandlung der Vasoaktiven Therapie bei Glaukom - nur gibt es definitiv viel zu wenig ausgebildete Mediziner, die diese dann auch bei den betreffenden Patienten anwenden können. Vasoaktive Therapie des Glaukoms - Therapeutische Optionen.

Das es auch anders geht beweist das seit 2005 laufende Projekt "Tele-Tonometrie" an der der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde im Universitätsklinikum Greifswald.

Im Projekt „Tele-Tonometrie“ der Universitäts-Augenklinik in Greifswald im Rahmen der Versorgungsforschung zur Glaukomerkrankung werden mit einem mobilen Gerätesystem Selbstmessungen von Patienten zu Hause durchgeführt. (TeleTonometrie bedeutet „Druckmessung aus der Ferne“.) Alle erhobenen Messparameter erscheinen automatisiert in einer web-basierten elektronischen
Patientenakte (EPA) und sind am PC-Monitor von den dazu autorisierten Ärzten in Klinik und Praxis abrufbar.
Quelle und weitere Informationen: http://www.teleaugendienst.de/mreport32_06.pdf
Februar
Das linke Auge kommt einfach nicht zur Ruhe. Eine Entzündung jagt die andere, die Schmerzen werden mehr und ich rufe dann mal wieder in der Praxis bei meiner Augenärztin an ob ich kurzfristig vorbei kommen kann, da grünes Sekret aus dem Auge rinnt. 2 Stunden später sitze ich auf dem Untersuchungsstuhl. Der Augendruck liegt links bei 28 - damit erklären sich auch die ständigen Lichtringe.
Meine Ärztin verordnet mir erstmal Floxal Edo ohne Konservierungsmittel. Diese Tropfen zeigen nicht die erhoffte Wirkung und eine Woche später stellte sie auf Opthaquix Sine um. Nach einer weiteren Woche ist der grüne Ausfluß aus dem Auge verschwunden, nur die zunehmenden Schmerzen werden nicht weniger. Bei der Untersuchungs sagte meine Augenärztin, das sie mir nicht mehr helfen kann, da ich praktisch "austherapiert" bin. Daraufhin schrieb ich eine Email an Professor K. nach Dortmund und bekam innerhalb von wenigen Tagen einen ambulanten Vorstellungstermin.
18.02.2016 Ambulante Untersuchung in der Augenklinik des St.-Johannes-Hospitals Dortmund
Bei der Untersuchung stellte die Assistenzärztin fest, das der Augendruck auch durch Blubusmassage nicht weiter herunter zu bewegen war. Das Gesichtsfeld und die Sehleistung haben sich weiter verschlechtert. Scharfes und Klares Sehen, ist auf dem linken Auge nicht mehr wirklich möglich. Dazu muss ich dann schon das linke kurzzeitig schließen um mit dem rechten scharf zu sehen. Zusätzlich hat sich an dem vernarbten Sickerkissen eine Makrozyste gebildet die an der Hornhaut "kratzt" und dann auch zu Schmerzen führen kann, wenn der Druck ansteigt.
Eine milde Exo-CPC (Cyclophotokoagulation mit dem Diodenlaser von Außen) mit 15 Herden ist in Planung - Termin steht noch aus.
März
21.03.2016 Vorstationäre Aufnahme in der Augenklinik des St-Johannes Hospitals in Dortmund
Der Termin für die bevorstehende Exo-CPC mit dem Diodenlaser ist am 24.3.2016. Bereits bei den Voruntersuchungen schwant mit böses. Der Kommentar des Assistenzarztes warum ich den diesen komischen Stock benutze bringt mich fast zur Weißglut. Meine Antwort dazu war, wegen dem Gesichtsfeld. Er murmelte dann ganz frech "Wenn mich auf der Autobahn ein Porsche mit 200 kmh überholt erschrecke ich mich auch - da fehlen einem wirklich die Worte. Aber es sollte noch dicker kommen. Bei der Augendruckmessung wurde beidseits ein Wert von 11mmHG gemessen - für mich schwer nachvollziehbar bei den heftigen Dauerkopfschmerzen. Aber wie meine Augenärztin schon so oft zu mir sagte: "Wer dieses Auge nicht richtig kennt verschätzt sich ganz schnell bei den Werten. Tja und was soll ich dazu sagen, selbst der Oberarzt hat nicht bemerkt das dieses Auge ein halben cm tiefer liegt als das rechte. Daraufhin hat er den OP-Termin für den 24.3. abgesagt und mich nur zum Tagesdruckprofil einbestellt.
24.03.2016 Stationäres Tagesdruckprofil mit ganz anderen Werten als am Montag
Zum Glück war bei der ersten Messung des Augeninnendruckes eine Ärztin anwesend die mein Auge kannte und genau wusste was da auf sie zukam. Rechts  lag der Druck bei 16 und links nur bei 29. Dieser hohe Wert hielt sich über mehrere Stunden. Daraufhin wurde ich dem Funktionsoberarzt Dr. Sch.  vorgestellt und ein neuer OP-Termin wurde angesetzt. Dr. Sch. sagte, dass es das Beste sei, wenn der Eingriff dann gemacht wird wenn Professor K. aus dem Urlaub zurück ist - Ihm war die ganze Sache etwas zu "heiss", da die Laserherde sehr dosiert gesetzt werden müssen.
Neuer Termin ist nun der 4.4.2016.
Die hohen Druckwerte kann ich derzeit nur durch Blubusmassage etwas lindern, da Medikamente wie Augentropfen oder Glaupax-Tabletten keine Wirkung zeigen.
April
Am 04.04.2016 stand die Exo-CPC bei Professor K. auf dem Terminkalender. Als ich gegen 9 Uhr in der Klinik ankam wurde ich von einer Schwester mit den Worten empfangen "Ach, sie kommen zum Tagesdruckprofil" - Daraufhin sagte ich ihr dann, da ich eigentlich für heute auf dem OP-Plan beim Chef stehe, aber wenn das so ist, dann kann ich auch gleich wieder heim fahren. Daraufhin rief sie im Augen-OP an und erkundigte sich ob es denn heute wieder ein Tagesdruckprofil wie vom Oberarzt vorgeschlagen oder doch die Zyclophotokuagulation sein soll.
Zum Glück klärte sich das ganze Schlamassel auf und ich bekam mein Zimmer und durfte meine "Dienstkleidung" anlegen. Bis ich in den OP gefahren wurde vergingen noch etwa 4 Stunden. Meine Frau war diesmal mit, denn sie hatte ja einen Tag vorher ihr Tagesdruckprofil in der Klinik. Gegen 13:00 Uhr wurde ich in den OP gebracht.
Meine Frau war erstaunt das ich nach nur 90 Minuten wieder aus dem OP zurück war - das kenne ich auch ganz anders. Doch diesmal verlief die Narkose bilderbuchmäßig, die Therapie meiner nächtlichen Atemaussetzer zeigt Wirkung und der Sauerstoffgehalt fiel nicht unter 94 % - Routinearbeit für den Narkosearzt.
Einen Tag später kam das große Rätsel mit dem Augendruck, der nach der OP nur 16 mm HG war - eigentlich hatte sich der Professor etwas mehr an Drucksenkung gewünscht. Er meinte das diese Methode nicht mehr ausreichend den Druck senken würde und er beim nächsten Mal evtl. von innen lasern möchte. Mit diesem Ergebnis fuhr ich dann wieder nach Haus.
In den darauf folgenden Wochen ging der Druck mal runter auf 8 mm HG und dann aber wieder kontinurierlich herauf  - mittlerweile liegen die Druckwerte wieder bei über 20.
Dazu kam dann am 17.05.2016 noch eine Uveitis anterior (Regenbogenhautentzündung) hinzu. Diesmal waren die Schmerzschübe allerdings um einiges heftiger als das was ich in den letzten Monaten kennen gelernt hatte. Augen- und Gelenkschmerzen an den Daumengelenken und im linken Knie. Meine Augenärztin äußerte den Verdacht auf "Posner-Schlossmann-Syndrom".
Posner-Schlossmann-Syndrom:
"Die Ursache des Posner-Schlossmann-Syndroms ist ungeklärt, lässt sich aber relativ schnell durch die klinischen Zeichen erkennen. Die Trabekulektomie stellt eine wirkungsvolle chirurgische Behandlungsform zur dauerhaften Tensionsregulierung dar."
Quelle:Thieme eJournals
Das Posner-Schlossmann-Syndrom (PSS) ist eine seltene entzündliche Augenerkrankung, die meist nur ein Auge befällt. Die Untersuchung beim Augenarzt zeigt subtile Entzündung im vorderen Teil des Auges und eine deutlich erhöhter Augeninnendruck.
Betroffen sind in der Regel Erwachsene mittleren Alters. Die Entzündung entwickelt wiederkehrenden Episoden von hohem Augeninnendruck. Die Ursache ist leider noch unbekannt; im Verdacht steht ein Herpes-Virus.
Patienten berichten über wiederholte Episoden von milder Sehminderung, farbige Halos um Lichter und minimale Beschwerden in einem Auge. Die Symptome einer PSS können aber auch ohne Behandlung wieder verschwinden. Manche Patienten haben keinerlei Beschwerden.
Behandelt wird das Posner-Schlossmann-Syndrom durch den Einsatz von Kortikosteroiden Augentropfen und drucksenkende Augentropfen bzw. Tabletten.
Quelle: The American Society Uveitis
Am 11. Juli geht es dann in eine neue Klinik wo man mit Mikrostents versuchen will den Augendruck dauerhaft zu senken...

So einfach wie ich dachte war dann die Geschichte mit dem Mikrostent nun doch nicht, denn es kam eine ganz andere Diagnose zum Vorschein, an die bislang niemand gedacht oder sich die Mühe gemacht hatte den Gesichtsfeldausfdall näher zu untersuchen.

Zweitmeinung im Dietrich Bonhoeffer Klinikum Neubrandenburg

Nach den ersten Untersuchungen zeichnete sich ab, das für das schlechte Gesichtsfeld eine bislang unbekannte Ursache dafür verantwortlich sein musste.

Bei der computergesteuerten Gesichtsfelduntersuchung lag ein beidseitiger fast kompletter Gesichtsfeldausfall vor. Daraufhin schauten sich die Ärzte das Gesichtsfeld noch etwas genauer im manuellen Goldmann Kugelperimeter und da kam dann erste wichtige Hinweise für die Mediziner. Beidseits Konzentrisch eingeschränktes Gesichtsfeld, rechts bis 10 Grad und links bis 5 Grad.

Es wurden viele Untersuchungen der Netzhaut gemacht. Bei der Chefarztvisite durch Professor Höh war ich dann wirklich überrascht. In dieser Klinik nimmt der Chefarzt sich die Zeit und untersucht noch selbst und schaut nicht nur wie ich es in anderen Kliniken erlebte 30 Sekunden auf das Auge und das wars dann!

Nachdem er eine Goniuskopie (Kammerwinkelspiegelung) gemacht hatte, sagte er zu mir: Sie haben keinen Glaukom- und Nervenfaserschaden!

Ich fühlte mich als wenn mir jemand den Boden unter meinen Füßen weggezogen hätte. Sie müssen noch 3 Tage bleiben und dann wissen wir was sie haben. Jetzt wurde eine Differentialdiagnostik (VEP, mfERG und ein Kontrastmittel gestütztes MRT des Schädels/Augenhöhle) gemacht um weitere Erkrankungen wie MS und einen evtl. Tumor hinter dem Auge auszuschließen.

Das Ergebnis kann man fast nicht glauben. Es handelt sich um eine rezidivierende einseitige Iritis (Regenbogenhautentzündung, auch Uveitis anterior genannt) mit anfallsweiser Augendrucksteigerung, verschwommenem Sehen, Auftreten farbiger Ringe.

Der medizinische Fachbegriff hierfür lautet Posner-Schlossmann Syndrom (PSS). Es ist ein Sekundärglaukom im Rahmen eines Glaukoms, dessen Verlauf gutartig ist.

Dies war nur die Spitze des Eisberges wie wir gleich Sehen werden. Für die anderen Sehprobleme ist etwas nicht Alltägliches verantwortlich.

Nach Auswertung aller Untersuchungsergebnisse stand die Diagnose fest. Es handelt um eine sehr seltene angeborene Stäbchen-Zapfen Dystrophie sowie eine Epiretinale Gliose am linken Auge. Die Untersuchungsergebnisse sind noch nicht aussagekräftig genug um ein Prognose abzugeben in welche Richtung das geht. Für das klinische Bild einer Retinopathia Pigmentosa (RP) ist das klinische Bild nicht ganz typisch.

Fazit: Der ständige Operationsstress für 2 - 4 mal im Jahr gehört der Vergangenheit an. Einmal im Jahr steht eine elektrophysiologische Kontrolle an einem Zentrum für seltene Netzhauterkrankungen und die regelmäßigen Augenarztkontrollen an.

Eine Therapie gibt es nicht, außer dass man vergrößernde Sehhilfen oder Kantenfilter zu Kontraststeigerung verordnen kann. Ich bin froh das ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe und kann jetzt um einiges ruhiger leben – trotz dieser neuen Diagnose, für die man über 50 Jahre brauchte um sie zu erkennen.

August

30.08.2016

Seitdem dieser Stress auf mit den ständigen Klinikterminen - alle 6 Monate zur Glauomoperation -  "Geschichte" ist, haben sich meine Augeninndruckwerte positiv verbessert. Meine Augenärztin staunte schon beim aufsetzen des Meßkopfes auf die Hornhaut nicht schlecht, was sie da messen durfte. Rechts 10 und links 11 - na bitte es geht doch. Ich hatte diese Werte auch erwartet, das sich meine Augäpfel in den letzten Wochen immer weich anfühlten.

Sie stellte mir noch ein Rezept für eine therapeutische Sehhilfe (Kantenfilter) aus, da ich mit meinem bisherigen Kantenfilter nicht mehr zurecht kommen und empfahl mir für das kommende Jahr einen Termin in der Universitätsaugenklinik Gießen im Zentrum für seltene Netzhauterkrankungen zu machen, da man nur dort über alle Möglichkeiten verfügt, die Diagnose weiter einzugrenzen.

Oktober

06.10.2016

Heftige Schmerzen ein den Daumengelenken lassen es schon erahnen was mich wieder so kurz vor dem Urlaub überraschen sollte. Die Schmerzen auch am Auge waren heute so schlimm, das ich mich entschloss doch zu meiner Augenärztin zu fahren, da ich nichts gutes vermutete.

Leider untermauerte das Ergebnis ihrer Untersuchung meine Vermutung - ein heftiger Uveitisschub. Na klasse dachte ich und ich wußte auch woher dieser kam. Eine Uveitis wird nicht durch Stress, sondern durch körperliche Antrengung ausgelöst. Ich hatte in der vergangenen Woche 20 Sack Rindenmulch im Garten verteilt..... - der Augendruck lag auf dem linken Auge mal wieder über 20 und mir wurde Voltaren-Opthasine Augentropfen verordnet. In der Apotheke erhielt ich nicht das Originalpräparat sondern ein Generikum aus Frankreich.

Generikas düfen ja 25 % verändert gegenüber dem Originalprodukt sein. Die Nebenwirkungen waren diesmal sehr heftig, die Augentropfen hebelten meinen Blutdruckmedikament aus. Die Blutdruckwerte lagen bei 160 zu 100 bei einem Puls von 108.... - ich spürte förmlich meinen Herzschlag im sitzen. Nach einigen Tagen fing ich dann an die Augentropfen zeitversetzt zu dem höher dosierten Blutdruckmedikament zu nehmen um es einigermaßen zu ertragen, was allerdings nicht wirklich funktioniert, da der Wirkstoff Diclofenac ja bekannt ist den Blutdruck zu erhöhen.

November

17.11.2016

Der Augendruck war heute super, rechts 9 und links 13. Kein Wunder, denn ich hatte am Abend zuvor mich über ein Paket Salzstangen hergemacht. Doch die Freude währte nicht lange, da sich meine Vermutung bestätigen sollte, das wieder eine Entzündung im entstehen ist. In der hinteren Augenkammer sind wieder sehr viele Entzündungszellen vorhanden. Das bedeutet das dass Auge für die nächsten 10 Tage mit Ophthaqix Edo Augentropfen therapiert wird um Schlimmeres zu verhindern.

Kaum war ich aus der Praxis von meiner Augenärztin draußen da vibrierte schon mein Handy. Am anderen Ende meldete sich die Universitätsaugenklinik Gießen und verkündete mir, das man mich am 30.11.2016 um 8:00 Uhr dort sehen möchte. Da ich diesen Termin allein schon wegen der Entfernung so kurzfristig nicht wahr nehmen kann, gibt es jetzt einen neuen im Januar.

Dezember

21.12.2016

Die weihnachtliche Bescherung wurde im wahrsten Sinne des Wortes um drei Tage vorverlegt. In den vergangenen Tagen hatte es sich schon wieder angekündigt, das  mit dem Auge etwas im Gange war. Diesmal war es allerdings nicht das linke sondern das rechte Auge. Diagnose: Uveitis Intermedia - eine Gangart höher als das was ich bislang gewohnt war. Über Weihnachten bedeutete dieses Entzünungshemmer in Höchstdosierung - 8 x am Tag Tropfen und Schonung. Diese Schübe kommen mittlerweile alle 14 Tage - alles Andere als lustig.