St-Johannes-Hospital Dortmund, Augenklinik, März 2006 - Oktober 2013

März 2006:
Professor K. war seit Anfang des Jahres Chefarzt der Augenklinik am St.-Johannes-Hospital in Dortmund und Dortmund war für mich schneller mit der Bahn zu erreichen als Dresden ( 3 anstatt 5 1/2 Stunden). Beide Augen wurden in Kurznarkose mit dem Laser (Exo-CPC) operiert. Durch die massive Kortisonbehandlung vom Jahr zuvor, trübten sich die Linsen ein.

 Juni 2006:
Die Linsen waren nun soweit zu, das ich nur noch mit einer stark getönten Brille herum laufen konnte, da ich sonst fast nichts mehr erkennen konnte. Die Diagnose in Dortmund lautete auf Kortisons-Katarakt. Am 08.06.2006 wurde das rechte Auge mit einer Kunstlinse und am 14.06.2006 das linke Auge mit einer Kunstlinse versorgt. Als ich wieder zuhaus war, staunten meine Freunde nicht schlecht, das ich nun ohne die dicke Brille herum laufen konnte.

2007
Ein Jahr ohne Augenoperationen.

März 2008
Der erste Nachstar machte sich am rechten Auge bemerkbar. Das Sehvermögen hatte sich wieder verschlechtert. Mit einer YAG-Kapsolutomie (Nachstarlaserung) wurde die Sicht wieder klarer.
Zwei Tage später erfolgte eine Irisnaht in ITN am linken Auge, da bei der Goniotrapanation im Januar 2005 vom operierenden Augenarzt ein viel zu große Iridektomie angelegt wurde - das seiner Aussage nach, die neueste Methode sei.

September 2008
Der Augendruck stieg wieder an und es wurden in einer Kurznarkose beide Augen mit dem Zyclophoto-Laser koaguliert (Exo-CPC).

August 2009
Nach etwas mehr als 11 Monaten war wieder eine Kontrolluntersuchung im Rahmen eines stationären Tagesdruckprofils fällig.Ich kam zum Glück mit einem "blauen Auge" davon, da nur der Nachstar im linken Auge mit dem YAG-Laser gelasert werden musste.

Februar 2010
Nach nur knapp 6 Monaten verschlechterte sich das Glaukom wieder und am 22.02.2010 wurden wieder beide Augen in Kurznarkose gelasert. Wieder hoffte ich, das der Druck auf längere Zeit stabil bleibt. Er blieb gerade mal 8 Monate stabil.

November 2010
Das gleiche Spiel wie im Februar, beide Augen in Narkose... - Exo-CPC

September 2011
Am 9.9. war ich zur vorstationären Aufnahme im St.-Johannis-Hospital in Dortmund zur OP-Planung. Die linke Linse hatte sich wieder sehr stark eingetrübt und bei Lichteinfall von vorn, war die Sehfähigkeit aufgrund der Blendung nicht mehr geben.Kurz bevor ich wieder nach Haus fahren wollte, erfuhr ich das noch schnell der Nachstar gelasert werden sollte. Insgesamt 54 Schuss mit YAG-Laser und einer Energie von ca. 50 millijoule gelasert. 10 Tage später war ich dann stationär in der Klinik zur Exo-CPC am linken Auge.

April 2012
Nach nur 7 Monaten stieg der Druck links wieder auf Werte über 20 an. Professor K. entschloss sich wieder zu einer Exo-CPC mit dem Laser um den Druck zu senken. Links zeigte sich zudem eine Vorderkapselphimose und Fibrose - ein sogenannter regeneratorischer Naschstar. Bei Lichteinfall von vorn bzw. im Gegenlicht konnte ich links nichts mehr erkennen.

In den darauf folgenden Monaten blieb der Druck im Sollbereich bis zu der beginnenden Umschulung zum Informatikkaufmann im Mai 2013.

Mai 2013
Die lang ersehnte Umschulung zum Informatikkaufmann begann - lt. Augenfachärztliches Gutachten der Universitätsaugenklinik in Würzburg, sei mein Glaukom stabil und es seien keine Einschränkungen bei Bildschirmtätigkeiten mit hohen Anforderungen an das Sehvermögen zu erwarten.... - anfangs hielt der Druck sich noch in Grenzen. Durch die zunehmende Belastung und vor allen Dingen den Lernstress mit bis zu 12-14 Stunden Bildschirmarbeit täglich verschlechterten sich die Druckwerte zunehmend.

Juli 2013
Wenige Tage vor Beginn der Sommerferien konnte ich urplötzlich auf einem Ohr nicht mehr richtig hören. Die Diagnose vom Hals-Nasen-Ohrenarzt war nicht gerade die angenehmste - Hörsturz! Mit 3 Wochen Ruhe in den Ferien und durchblutungsfördernden Medikamenten blieb nur eine mittlere Schwerhörigkeit davon zurück.

Oktober 2013
Ende Oktober stand das Tagesprofil in Dortmund auf dem Plan. Ehrlich gesagt, war ich dieses Mal enttäuscht vom Ergebnis. Die massive Blendung die sich beim Sehen bemerkbar machte, sei nicht vorhanden usw. und man schickte mich wieder nach Haus. Sehr wahrscheinlich hang alles mit dem Umzug der Augenabteilung und dem Umbau der Ambulanz zusammen - oder ich hatte mir einfach nur den falschen Zeitraum ausgesucht.