Neues Jahr  - neues Glück vielleicht endlich eine richtige Diagnose zu bekommen? So langsam frage ich mich wem ich denn noch Glauben soll. Von den ganzen Diagnosen könnte ich mittlerweile ein ganzes Buch füllen. Allerdings abgewandelt, denn wenn ich das zu Papier bringen würde was ich alles erlebt habe, dann könnten doch eines Tages die "Herren mit der Acht" kommen.

Am 07.02.2019 startet ein neuer Versuch vielleicht doch noch die richtige Diagnose zu bekommen. Bislang war die Mimik und Gestik bei den Augenarzten wo ich war, so zu deuten, wie man den Patienten am schnellsten los wird, damit dieser keine unangenehmen Fragen mehr stellt.

Der neue Versuch endlich eine richtige Diagnose zu bekommen ist bei einem Versuch geblieben. Da ich bereits vor 14 Jahren schon mal in dieser Uniklinik in Südostniedersachsen war hat sich troch eines neuen Chefarztes nicht viel geändert. Ganz im Gegenteil, man verlässt sich mehr auf die Zusatzdiagnostik als das man in den Augen der Patienten sieht. Nach 8 Stunden Untersuchungsmarathon war ich dann auch fertig mit der Welt und mit meinen Nerven. Mit wurde zum Schluß nur mitgeteilt das der Befund in etwa 6-8 Wochen käme.

Dieser Befund hatte es dann aber tatsächlich in sich. Telefonisch wurde mir von der Augenklinik mitgeteilt das Sie ihre Diagnose auf "Glaukom" von 2005 widerrufen, da ich kein Glaukom hätte. Kaum zu glauben aber wahr. Der Professor hat sich meine Befunde nur nach Aktenlage angeschaut und dann geurteilt.

Im Arztbrief stand dazu folgendes:

Zitat:"Da der Augendruck heute normoton war, gehen wir aktuell nicht davon aus, dass ein Glaukom vorliegt"

Das ist schon eine Ansage. Zumal mir in dieser Klinik im Februar 2005 zu einer 10 x 5FU Therapie geraten wurde - kaum zu Glauben aber wahr.

Die restlichen Monate des Jahres waren geprägt von den üblichen Entzündungsschüben in Form der Uvetis intermedia am linken Auge, sehr langwierig und schmerzhaft.

Der Schock kam dann am 4. Advent als ich schon beim wach werden bemerkte das etwas nicht passt mit meinen Augen. Rechts sah ich nur noch dichten Nebel gefolgt von regenbogenfarbigen Lichtringen und massiven Kopfschmerzen - zuletzt hatte ich dieses Phänomen vor 14 Jahren erlebt. Was das war konnte ich mit an zwei Fingern abzählen - ein Glaukomanfall der übelsten Sorte. Mein Visus hat für eta 14 Stunden weniger als 10 %, mit Hilfe von 2 CBD-Drops habe ich es dann wieder in den Griff bekommen. Ich hatte lange mit mir gerungen nach Braunschweig zum Notdienst zu fahren, hatte mich dann aber doch dagegen entschieden da die Vertretungsklinik mir schon mal ins Gesicht sagte das ich für Sie 3 Nummern zu hoch sei.