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Magnetresonanzverfahren auch: Kernspintomographie
Bildgebendes Verfahren, bei dem die Eigenrotation (der Kernspin) von Wasserstoffatomen in ihrer Ausrichtung zunächst durch ein künstlich angelegtes Magnetfeld beeinflusst und dann durch einen kurzen Hochfrequenzimpuls verändert wird, so dass die Protonen bei der Rückkehr in ihre ursprüngliche Ausrichtung elektromagnetische Wellen aussenden. Diese Resonanzsignale werden in verschiedenen Aufnahmepositionen gemessen, und so enthält man - mittels computergestützter Analyse - Informationen über die Zusammensetzung der einzelnen Gewebe- bzw. Körperschichten

Makuladegeneration   
Funktionsverlust bzw. -reduktion der Makula, häufig altersbedingt

Makula lutea
wörtl.: „gelber Fleck“. In unserem Zusammenhang ist die Stelle des schärfsten Sehens in der Netzhautmitte gemeint. In der Mitte der Makula befindet sich die Netzhautgrube, die nur Zapfen enthält

Makulaödem
Wasseransammlung im Bereich der Makula

Makulopathie
krankhafte, nicht - entzündliche Veränderung der Makula

maligne 
bösartig

malignes Glaukom  
s. Ziliarblockglaukom

Mannitol 
Osmotikum (s. dort)

MAO-Hemmer  
Medikament zur Behandlung von Depressionen. Monoaminooxidasen bauen Katecholamine (z. B. Noradrenalin, Serotonin) ab, was durch die MAO-Hemmer unterbunden wird

MD  
Begriff aus der Perimetrie: Abk. von „mean defect“, gibt den Wert für den über die Testorte gemittelten Gesichtsfeldschaden an

Melanin 
braun-schwarzes Pigment, das u. a. für die Färbung von Haut, Haaren, Aderhaut und Iris verantwortlich ist

Melanozyt
melaninproduzierende Zelle

Membran  
Häutchen, Grenzschicht

Membranpotential 
elektrisches Spannungspotential, das sich entlang einer Membran (z. B. einer Zellmembran) aufbaut, die zwei verschiedenartige Ionenlösungen voneinander trennt

Mesoderm 
mittleres embryonales Keimblatt, aus dem u. a. Skelett, Muskeln, Herz, Blutgefässe gebildet werden

Metamorphopsie 
Verzerrtsehen

Methazolamid 
Karboanhydrasehemmer

Miosis 
enge Pupille

Miotikum, -ka  
pupillenverengendes Medikament

Mitochondriopathien 
Gruppe von Krankheiten, die auf einer oder mehreren Mutationen (s. dort) der mitochondrialen (s. Mitochondrien) DNA (s. dort) beruhen

Mitomycin C 
Zytostatikum (s. dort)

mm Hg   
Millimeter Quecksilbersäule. Einheit, in der der Augeninnendruck angegeben wird

monochromatisch 
einfarbig

monocular
einäugig

Morbus   
Krankheit

Morphologie 
Lehre vom Aufbau der Körperform, -gestalt

Mouches volantes  
Wahrnehmung von Gebilden, die „fliegenden Mücken“ ähneln. Sie entstehen durch altersabhängige Strukturveränderungen des Glaskörpers

MRI/ Magnetresonanzverfahren 
engl.: magnetic resonance imaging, s.

Multiple Sklerose 
entzündliche Erkrankung unklarer Ursache, bei der es zum Auftreten von Entmarkungsherden im zentralen Nervensystems kommt, die eine Reihe von Ausfallerscheinungen hervorrufen können

Mydriasis
weite Pupille

Mydriatikum 
pupillenerweiterndes Medikament

Myopie  
Kurzsichtigkeit